Ein Bürocontainer kann als Baustellenleitung, Besprechungsraum oder zusätzlicher Arbeitsplatz dienen. Welche Ausführung passt, hängt von Tätigkeiten, gleichzeitiger Anwesenheit und Ausstattung ab. Beschreiben Sie diese Punkte, bevor Sie die Fläche auswählen. Ein eingerichtetes Mustermodul zeigt nicht automatisch den Umfang der angebotenen Lieferung oder den Zustand einer gebrauchten Einheit.
Redaktion ContainerBook
Aktualisiert am
12 Abschnitte

Bedarf
Nutzung, Bauart und gewünschte Ausstattung festhalten.
Lieferung
Zufahrt, Entladung und Voraussetzungen vor Ort prüfen.
Gesamtumfang
Leistungen, Termine und Beträge in CHF bestätigen lassen.
Ein offener Büroraum oder getrennte Räume?
Die Zahl der Schreibtische ist nur ein Teil der Bestellung. Entscheidend ist, welche Tätigkeiten gleichzeitig stattfinden. Lassen Sie dieselbe Möblierung in die angebotenen Grundrisse eintragen.
| Ausgangslage | Was das Angebot zeigen sollte | Was vorher offenbleibt |
|---|---|---|
| Bauleitung mit wechselnden Besuchern | Arbeitsplätze, Planablage und Besprechungstisch mit freien Zugängen. Lage von Eingang und Fenstern im Einrichtungsplan. | Ob Besprechungen ungestört neben konzentrierter Bildschirmarbeit möglich sind. Ein zusätzlicher Tisch schafft keinen separaten Raum. |
| Vorübergehender Büroersatz bei Umbau | Anordnung der Teams, vertrauliche Gespräche, IT, Drucker, Lüftung und sommerlicher Wärmeschutz. Angebote mit identischem Nutzungszeitraum. | Ob ein Einzelmodul genügt oder verbundene Module benötigt werden. Verbindungen, Flure und Technik können Fläche beanspruchen. |
| Empfang mit Büro und integriertem WC | Besucherweg, Zugang, Trennung von Arbeits- und Sanitärbereich sowie Wasser- und Abwasserführung. | Wie viel Arbeitsfläche nach WC und Trennwänden bleibt. Ein Kombimodul ersetzt nicht die Prüfung von Belegung und Zugänglichkeit. |
Ein mobiles Raummodul und ein ausgebauter Seecontainer können ähnliche Aufgaben erfüllen, haben aber unterschiedliche Grundrisse und Aufbauten. Vergleichen Sie im Ratgeber zu See- und Raumcontainern die fertige Raumlösung.
Vom gelieferten Modul zum nutzbaren Büro
Vereinbaren Sie einen Übergabepunkt für jedes Gewerk. „Elektroinstallation vorhanden“ beschreibt die Ausstattung im Modul; Stromzuführung und Prüfung am Standort müssen ebenfalls zugeordnet sein.
Vor dem Liefertermin
Bemasster Grundriss, Geräte- und Möbelliste sowie Aufstell- und Anschlussdaten liegen vor. Ein Verantwortlicher bestätigt Zufahrt, vorbereiteten Aufstellort und die nötigen Arbeiten vor Ort.
Bei der Übergabe
Dokumentieren Sie die konkrete Einheit, sichtbare Schäden, Schlüssel und enthaltene Ausstattung. Halten Sie die durchgeführten Funktionsprüfungen und noch offenen Arbeiten mit Termin und Zuständigkeit fest.
Während Miete und Rückgabe
Benennen Sie Störungsmeldung, Wartungsumfang und Zugang zu technischen Geräten. Klären Sie Abmeldung, Räumung, Rückbau von Anschlüssen, Rücktransport und den vereinbarten Rückgabezustand.
Für einen Kostenvergleich gehören dieselben Möbel, technischen Optionen und Standortleistungen in beide Angebote. Ein Mietangebot einschliesslich Rücknahme ist nicht direkt mit einem reinen Monatsbetrag vergleichbar. Die Checkliste zum Leistungsumfang zeigt, welche Positionen Sie gesondert klären sollten.
Ihren Bürobedarf für die Anfrage zusammenstellen
Erstellen Sie einen Bedarfszettel für vergleichbare Angebote. Leere Felder bleiben offen. Aus Nutzerzahlen wird keine Modulzahl oder rechtlich ausreichende Ausstattung berechnet.
Maximale gleichzeitige Belegung, Schichten und Spitzen bitte unter „Eigene Hinweise“ ergänzen. Nutzerzahlen ersetzen keine Bemessung nach der tatsächlichen Nutzung.
Ihr Bedarfszettel
Bürocontainer: Miete. Projektland: Schweiz; Postleitzahl: offen. Regelmässige Nutzer: offen. Arbeitsplätze: offen. Zeitraum/Termin: offen. Gewünscht: Ausstattung noch offen. Strom: offen. Modell, Anzahl der Module, Kapazität und Standortleistungen bitte prüfen und getrennt anbieten.
Der Download bleibt auf Ihrem Gerät. Auf der nächsten Seite können Sie den Bedarf bearbeiten; dieser Schritt versendet keine Anfrage.
Arbeitsplätze und Besucher getrennt erfassen
Notieren Sie dauerhaft genutzte Schreibtische, zeitweilige Besprechungen und Besucher. Zeichnen Sie Möbel, Drucker, Ablagen und Türen ein. Berücksichtigen Sie Platz zum Aufstehen und die Zugänge zu den einzelnen Plätzen. Wenn sich Team und Besucher regelmässig überschneiden, muss der Plan diese Situation abbilden. Eine maximale Sitzplatzzahl für eine kurze Besprechung ist nicht zugleich die Eignung für dieselbe Zahl dauerhafter Bildschirmarbeitsplätze.
Den fertigen Innenraum prüfen
Fordern Sie Aussen- und Innenmasse, lichte Höhe und einen möblierten Plan der konkreten Ausführung an. Wände, Installationen und ein eingebauter Sanitärbereich verringern den nutzbaren Raum. Prüfen Sie, ob gewünschte Möbel durch die Tür eingebracht werden können. Bei mehreren verbundenen Modulen sind Übergänge und Öffnungen mitzudenken. Vergleichen Sie angebotene Flächen nur, wenn klar ist, welche Ausbaustufe und Messweise zugrunde liegen.
ArGV 3 Art. 12 verlangt grundsätzlich mindestens 12 m³ Luftraum je beschäftigter Person, bei ausreichender künstlicher Lüftung mindestens 10 m³; aus Gründen des Gesundheitsschutzes kann mehr erforderlich sein. Das ist ein Raumvolumen, keine Bodenfläche. SECO warnt ausdrücklich davor, daraus allein die notwendige Fläche abzuleiten.
Für Bildschirmarbeitsplätze nennt die SECO-Wegleitung zu Art. 24 als Mindestansatz 6 m² zusammenhängende Fläche einschliesslich anteiliger Verkehrsflächen, ohne nahe Ablagen. Mit üblicher Möblierung und nahen Ablage- oder Archivflächen nennt sie 8–10 m². Diese Planungsansätze hängen von Ausstattung und Arbeitsweise ab; sie erlauben keine feste Platzzahl aus den Aussenmassen eines Bürocontainers. Bewegungsraum und ergonomische Einrichtung bleiben gesondert zu prüfen.
Den Arbeitsplatz am Standort beurteilen
SECO behandelt in der Arbeitsumgebung unter anderem Licht, Raumklima, Lüftung und Lärm. Lassen Sie die tatsächlichen Arbeitsbedingungen im Büro bewerten, einschliesslich der Lage am Baustellenverkehr und der vorgesehenen Nutzungszeiten. Bei Fragen zur Anwendung ist das zuständige kantonale Arbeitsinspektorat einzubeziehen. Zusätzlich bleibt die Aufstellung mit der örtlichen Bauverwaltung zu klären. Ein möbliertes Modul ist nicht allein durch seine Produktbezeichnung für jede Tätigkeit geeignet.
ArGV 3 Art. 15 sieht Tageslicht in Arbeitsräumen und eine auf die Aufgabe abgestimmte künstliche Beleuchtung vor. Art. 24 Abs. 5 verlangt bei ständigen Arbeitsplätzen Sicht ins Freie. Räume ohne natürliche Beleuchtung beziehungsweise ständige Arbeitsplätze ohne Sicht nach draussen sind nur mit besonderen baulichen oder organisatorischen Massnahmen zulässig, welche die Anforderungen des Gesundheitsschutzes insgesamt erfüllen. Eine Leuchte oder Klimaanlage allein ist dafür kein Nachweis.
Licht, Luft und Wärme mit der Nutzung abstimmen
Beschreiben Sie Bildschirmarbeit, Besprechungen, Geräte und die Lage der Fenster. Fragen Sie nach Sonnenschutz, Lüftung, Heizung und gegebenenfalls Kühlung. Eine Klimaanlage erklärt nicht automatisch die Frischluftversorgung. Lassen Sie Anschlussleistung und Betrieb der gewählten Ausstattung angeben. Bei lärmintensiver Nachbarschaft sollten Sie Lage und Schallschutz mitplanen. Prüfen Sie ausserdem, ob geplante Schränke oder Monitore Fenster und Bedienelemente blockieren.
Büro mit WC oder Lagerbereich vergleichen
Ein integriertes WC verändert Raumaufteilung, Lüftung und Versorgung. Vergleichen Sie es mit einem Büro neben einem getrennten Sanitärmodul und zeichnen Sie die Zugänge ein. Für Büro und Lager müssen Inhalt, Trennung und Wege beschrieben sein. Ein benachbartes Werkzeuglager kann praktisch sein; Gefahrstoffe, Gerüche oder nasse Ausrüstung erfordern eine andere Betrachtung. Lassen Sie eine gewünschte Kombination ausdrücklich anbieten, statt sie aus einem Standardbild abzuleiten.
Bei einem WC im Büromodul ist ArGV 3 Art. 32 Abs. 3 konkret zu beachten: Arbeits- und Toilettenraum sind durch einen lüftbaren Vorraum zu trennen; die Toilette muss ausreichend belüftet sein. Die SECO-Wegleitung lässt den Vorraum entfallen, wenn der Zugang über ein Treppenhaus oder einen Gang erfolgt. Ein unmittelbarer WC-Zugang vom Arbeitsplatz ist deshalb nicht nur eine Frage des Komforts.
Gebrauchte Bürocontainer anhand der Einheit beurteilen
Verlangen Sie aktuelle Fotos und eine Liste bekannter Mängel. Prüfen Sie Dach, Fenster, Türen, Boden, Innenbekleidung und sichtbare Feuchtespuren. Fragen Sie nach Unterlagen zu Elektroinstallation, Heizung und Änderungen. Welche Möbel übernommen werden, sollte einzeln genannt sein. Rechnen Sie Reparaturen, Reinigung und Anpassungen hinzu. Der niedrigere Kaufpreis einer gebrauchten Hülle sagt noch nichts über die Kosten des betriebsbereiten Büros aus.
Lieferung und Inbetriebnahme vollständig beschreiben
Übermitteln Sie Adresse, Fotos der Zufahrt, Entladeposition und vorhandene Versorgung. Lassen Sie Auflager und Montagebedingungen anhand der angebotenen Einheit festlegen. Klären Sie, wer anschliesst, kontrolliert und die Ausstattung übergibt. Eine Steckdose am Grundstück reicht als technische Beschreibung nicht aus. Fragen Sie nach den Anschlussdaten der Geräte, den notwendigen Vorarbeiten und den zuständigen Fachbetrieben, bevor Sie den Bereitstellungstermin verbindlich einplanen.
Vergleichbare Offerten in CHF anfragen
Nennen Sie Kauf oder Miete, Ausführung, Möblierung und Termine. Lassen Sie Lieferung, Montage, Anschlüsse sowie bei Miete die Abholung getrennt ausweisen. Preis, Zustand und Verfügbarkeit müssen zum angebotenen Modul gehören. Fragen Sie auch nach Wartung und Störungskontakt. Vergleichen Sie mehrere Offerten anhand desselben Plans; eine andere Ausstattung oder fehlende Anschlussleistung kann einen scheinbar günstigeren Betrag erklären.
Ein klarer Bedarf für vergleichbare Angebote.
Nutzung, Termine und Lieferort festhalten. ContainerBook prüft Ihre Anfrage manuell; Angebote und Verfügbarkeit werden nicht zugesagt.
Unverbindliche Anfrage vorbereiten