ContainerBook · Deutschschweiz

Einen Aufstellplan für Ihre Baustelleneinrichtung erstellen

Ein brauchbarer Aufstellplan zeigt nicht nur Rechtecke. Er erklärt, wie die Module an ihren Standort gelangen, wo Menschen arbeiten und welche Leitungen die Anlage versorgen. Beginnen Sie mit einer Skizze des Geländes und ersetzen Sie vor der Bestellung alle angenommenen Masse durch die Angaben der tatsächlich angebotenen Module. Raumplan, Montageablauf und Baustellenverkehr müssen zueinander passen.

Redaktion ContainerBook
Aktualisiert am

9 Abschnitte

Beispiel einer Modul-Aussenkontur mit 5.980 × 2.400 mm, ohne Türen, Auflager oder Versorgungsanschlüsse
Geometrisches Beispiel aus dem Aufstellungsleitfaden. An das tatsächlich angebotene Modul anzupassen; kein Standardmass und keine Ausführungsplanung.
  1. Bedarf

    Nutzung, Bauart und gewünschte Ausstattung festhalten.

  2. Lieferung

    Zufahrt, Entladung und Voraussetzungen vor Ort prüfen.

  3. Gesamtumfang

    Leistungen, Termine und Beträge in CHF bestätigen lassen.

Ihre Baustelleneinrichtung vorbereiten

Geben Sie Kauf oder Miete, Bauzeit und Lieferort an. Personenzahl und benötigte Räume ergänzen Sie anschliessend.

Hier wird noch keine Anfrage versendet. Sie prüfen Ihre Angaben und ergänzen Ihre Kontaktdaten im nächsten Schritt.

Bei weniger als einem Monat geben Sie 1 Monat an und nennen anschliessend die genauen Termine. Die Mindestmietdauer ist mit dem Anbieter zu klären.

Das Gelände als gemeinsame Grundlage aufnehmen

Tragen Sie Grundstücksgrenzen, bestehende Bauten, Tore, Zufahrt und nutzbare Flächen ein. Kennzeichnen Sie Gefälle, erkennbare Hindernisse und Bereiche, deren Tragfähigkeit noch zu prüfen ist. Ergänzen Sie Fotos mit Blickrichtung und Datum. Eine Luftaufnahme kann helfen, ersetzt aber keine Prüfung vor Ort. Schreiben Sie offene Masse ausdrücklich an die Skizze, damit eine unbestätigte Annahme nicht versehentlich als Ausführungsangabe in weitere Pläne gelangt.

Räume und Nutzer im Plan zuordnen

Listen Sie Büro, Besprechung, Aufenthalt, Garderobe und Sanitärbereich mit der geplanten Nutzung auf. Ergänzen Sie vorhandene Einrichtungen und gemeinsam nutzende Unternehmen. Zeichnen Sie Möbel, Türbewegungen und Zugänge ein. Prüfen Sie den Weg vom schmutzenden Arbeitsbereich zur Kleidung und zum Pausenraum. Eine zusammenhängende Fläche ist nicht automatisch sinnvoll aufgeteilt, wenn gleichzeitig mehrere Gruppen ankommen oder Besucher durch private Umkleidebereiche geführt werden.

PDF, DWG oder DXF richtig anfragen

Fordern Sie eine bemasste Zeichnung der angebotenen Ausführung an, mit Planstand und Referenz zum Angebot. Bei CAD-Dateien klären Sie Zeichnungseinheit, Massstab und verwendete Layer. Kontrollieren Sie nach dem Einfügen eine bekannte Länge. Eine einfache Kontur dient nur der frühen Anordnung; Türen, Treppen, Auflager und Anschlüsse müssen ergänzt werden. Bitten Sie bei Änderungen um einen neuen Planstand statt nur um eine mündliche Beschreibung.

Checkliste für die Deutschschweiz herunterladen

CAD · DXF

Eine einfache Modulkontur

Beispiel 5.980 × 2.400 mm, Zeichnungseinheit Millimeter. Ohne Türen, Auflager und Anschlüsse. Vor Verwendung durch den Plan der angebotenen Ausführung ersetzen.

DXF-Beispiel herunterladen

Zeichnung · SVG

Kontur mit Massangaben

Die beschriftete Vorschau hilft bei einer ersten Skizze. Sie ist keine Montageanleitung, kein genormtes Universalmodul und keine behördlich geprüfte Aufstellung.

SVG-Zeichnung herunterladen

Den Entlade- und Montageablauf zeichnen

Zeigen Sie Fahrzeugposition, Rangierbereich, mögliche Kranabstützung und den Weg des gehobenen Moduls. Lassen Sie diese Angaben vom Transportunternehmen beziehungsweise Montagebetrieb prüfen. Unterscheiden Sie die dauerhaft belegte Fläche von vorübergehend benötigten Arbeitsbereichen. Bei einer verbundenen Anlage kann die Reihenfolge der Lieferungen entscheidend sein. Vereinbaren Sie, welche Flächen am Liefertag frei sein müssen und wer Zufahrt und Übergabe vor Ort organisiert.

Versorgung und Servicewege sichtbar machen

Tragen Sie Wasser, Abwasser und Strom mit Anschlussdaten, Lage und Höhen ein, soweit bekannt. Markieren Sie Querungen von Fahr- oder Gehwegen und notwendige Schutzmassnahmen zur weiteren Planung. Bei Tanks gehören Servicezufahrt und Entleerungspunkte dazu. Lassen Sie den technischen Anschluss durch die zuständigen Fachbetriebe festlegen. Eine Linie im Lageplan bestätigt noch keine ausreichende Leistung, Entwässerung oder geeignete Ausführung für Frostperioden.

Den Plan mit den Verantwortlichen abstimmen

Die Suva empfiehlt, die Arbeitssicherheit bereits in der Planung zu koordinieren. Stimmen Sie Ihren Plan mit dem baustellenspezifischen Sicherheitskonzept ab. SECO erläutert, dass auch Lage und Erreichbarkeit der Sozialräume zu berücksichtigen sind. Klären Sie mit der Standortgemeinde die baurechtlichen Anforderungen und die Nutzung weiterer Flächen. Ein freigegebener Lieferplan ist nicht automatisch eine behördliche Baubewilligung für die gesamte Anlage.

Sind mehrere Betriebe an einem Arbeitsplatz tätig, verlangt ArGV 3 Art. 8 eine Abstimmung der Gesundheitsschutzmassnahmen und die Information über gegenseitige Gefährdungen. Halten Sie daher Nutzer, Unterhalt und Zugang gemeinsam genutzter Räume fest. Die Arbeitgeber müssen ihre eigenen Beschäftigten entsprechend informieren. BauAV Art. 8 und 9 verlangen zudem eine mögliche Rettung, bekannt gegebene Notrufnummern und sicher erreichbare Arbeitsplätze. Prüfen Sie den Plan auch nach jeder Verlegung der Einrichtungen.

Veränderungen während der Baustelle einplanen

Zeichnen Sie bei Bedarf getrennte Varianten für Einrichtung, Hauptarbeiten und Rückbau. Wächst das Team, ändern sich möglicherweise Räume, Nutzung und Versorgung. Prüfen Sie, ob spätere Module noch angefahren und gehoben werden können. Legen Sie einen Ansprechpartner für Planänderungen fest. Für die Rückholung sollten Entladeflächen und Trennstellen ebenfalls erreichbar bleiben; ein zwischenzeitlich errichtetes Gebäude kann den ursprünglich vorgesehenen Weg versperren.

Mit einem prüfbaren Stand in die Anfrage gehen

Versenden Sie denselben Planstand an alle angefragten Anbieter und nennen Sie die offenen Punkte. Bitten Sie um Offerten in CHF, die die geplanten Leistungen einzeln zuordnen. Vor Nutzung sollten Ausführung und vereinbarter Plan gemeinsam kontrolliert werden. Halten Sie Abweichungen, noch fehlende Arbeiten und Zuständigkeiten fest, damit die Übergabe nicht auf dem blossen Abstellen der Module beruht.

  • Bemasster Lageplan und Fotos der Zufahrt.
  • Raum- und Möblierungsplan der angebotenen Ausführung.
  • Anschlussdaten, Montagefolge und verantwortliche Betriebe.
  • Planstand, offene Prüfungen und vorgesehene Übergabe.

Ein klarer Bedarf für vergleichbare Angebote.

Nutzung, Termine und Lieferort festhalten. ContainerBook prüft Ihre Anfrage manuell; Angebote und Verfügbarkeit werden nicht zugesagt.

Unverbindliche Anfrage vorbereiten

Fragen zu Ihrem Projekt

Wie viele Module benötigt mein Team?
Erfassen Sie Tätigkeiten, Nutzer je Einrichtung, gleichzeitige Anwesenheit und vorhandene Räume. Die erforderliche Ausstattung ist anhand der örtlich anwendbaren Regeln zu bestimmen. Die Modulzahl folgt aus dem dazu passenden Plan, nicht allein aus einer beworbenen Personenkapazität.
Welche Kosten gehören in den Vergleich?
Vergleichen Sie dieselbe Ausstattung und denselben Zeitraum in CHF. Ergänzen Sie Transport, Aufstellung, Anschlüsse, laufenden Service und gegebenenfalls Rücknahme. Aktueller Preis und Verfügbarkeit sind im konkreten Angebot zu bestätigen.
Kann die Anlage ohne feste Anschlüsse betrieben werden?
Das hängt von der angebotenen Ausführung ab. Lassen Sie Energie, Wasser, Abwassersammlung, Befüllung, Entleerung und Servicezugang beschreiben. Ein einzelnes autarkes WC bedeutet nicht, dass alle Räume ohne weitere Versorgung nutzbar sind.

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