ContainerBook · Deutschschweiz

Einen Containerhaus-Grundriss für die Schweiz vorbereiten

Ein Containerhaus-Grundriss beginnt mit den Bewohnern und ihren Abläufen. Die Summe von Rohcontainerflächen ergibt noch kein fertiges Wohnhaus. Dämmung, Trennwände, Technik und Erschliessung brauchen Platz, und die Anordnung muss zum Grundstück passen. Der folgende Leitfaden hilft beim Vergleich eigener Entwurfsvarianten; er bietet keine bewilligten Hausmodelle oder ausführungsreifen Baupläne.

Redaktion ContainerBook
Aktualisiert am

9 Abschnitte

Illustration in der Draufsicht eines L-förmigen Containerhauses, hellgraue Container um eine Holzterrasse herum, in einem mediterranen Garten
L-förmiges Haus: eine geschützte Terrasse in der Ecke. KI-generiertes Illustrationsbild: weder eine Realisierung noch ein Plan.
  1. Nutzung

    Bewohner, Räume und gewünschte Ausbaustufe beschreiben.

  2. Standort

    Parzelle, Gemeinde und kantonale Anforderungen klären.

  3. Leistungen

    Planung, Herstellung und Aufstellung in CHF vergleichen.

Flächenrechner für Ihren Containerhaus-Grundriss

Vergleichen Sie Format, Modulzahl und Ebenen anhand der Referenzmasse. Die Ergebnisse beschreiben die Geometrie vor Ausbau und keine baurechtlich zulässige Wohnfläche.

Ihre Konfiguration

Wählen Sie das Modul, die Anzahl der Container und die Ebenen. Das Ergebnis wird bei jeder Auswahl aktualisiert.

Modul
Ebenen

Berechnung auf Grundlage der Abmessungen der Referenzmodelle der Seiten für 20 Fuss und 40 Fuss. Innenbodenfläche vor Ausbau: Innenlänge × Innenbreite, vor Dämmung, Trennwänden und Ausschnitten. Vereinfachte Modul-Stellfläche: Module ohne Zwischenraum und Überstand, auf Grundlage der Aussenmasse. Dies ist keine Wohnflächenberechnung, keine baurechtliche Flächenermittlung und kein Standsicherheitsnachweis. Es wird kein Preis berechnet.

Berechnete Flächen

4 Container von 40 Fuss Standard, Eingeschossig, Module nebeneinander. Das Bauverfahren ist separat bei der Baubehörde der Standortgemeinde zu prüfen.

Innenbodenfläche vor Ausbau
113,2 m²
Modul-Stellfläche
118,9 m²
Innenvolumen
270,8 m³
Die 4 Container kaufenAufstellung und Lieferung vorbereiten

Kostenlose und unverbindliche Angebotsanfrage: Format und Menge werden in das Formular übernommen. ContainerBook baut und verkauft keine Häuser.

Vorschriften, die für Ihr Grundstück zu prüfen sind

Diese Flächen dienen dem Vergleich von Konfigurationen. Sie bestimmen weder die Bebaubarkeit des Grundstücks noch die Bewilligung des Projekts. Klären Sie mit der Standortgemeinde die kantonalen und örtlichen Anforderungen und die Unterlagen für Ihre Wohnnutzung.

Grundstück und Baubewilligung prüfen

Bewohner, Räume und Alltag erfassen

Notieren Sie Schlafräume, gemeinsames Wohnen, Küche, Arbeiten, Bäder und Stauraum. Unterscheiden Sie tägliche Bedürfnisse von gelegentlichen Gästen und späteren Veränderungen. Zeichnen Sie wichtige Möbel ein. Für einen Entwurf auf einer Ebene gehören Zugänge und Sanitärnutzung früh in die Planung. Die Zahl der Bewohner allein legt weder Raumgrössen noch eine geeignete Modulzahl fest; dafür braucht es einen zusammenhängenden, nutzbaren Entwurf.

100 oder 120 m² als Planungsziel verstehen

Legen Sie zuerst fest, welche Fläche Sie meinen: Rohboden, Summe geplanter Raumflächen oder nach örtlicher Methode ermittelte Wohnfläche. Das folgende Beispiel verteilt frei gewählte Raumwünsche auf rechnerisch 100 m². Es ist weder Mindestflächenregel noch Modulplan; Wandaufbauten und die konkrete Flächenermittlung fehlen. Für ein Ziel von 120 m² können Sie alternative Verteilungen entwerfen, ohne daraus automatisch ein zusätzliches Zimmer abzuleiten.

Beispiel: frei gewählte Raumwünsche für 100 m²
Raum oder BereichWunschfläche
Wohnen und Küche32 m²
Zwei Schlafräume mit je 14 m²28 m²
Arbeitszimmer10 m²
Bad8 m²
Technik und Stauraum8 m²
Flure14 m²
Rechnerische Summe100 m²

Planungshypothese aus dem Raumprogramm: keine Mindestfläche, kein fertiger Modulgrundriss und keine bestätigte Wohnfläche. Wandaufbauten und die örtliche Flächenermittlung sind zusätzlich zu berücksichtigen.

Rohmasse und Ausbauverluste auseinanderhalten

Fordern Sie die tatsächlichen Masse der vorgesehenen Module an. Zeichnen Sie Wand-, Boden- und Deckenaufbauten sowie Schächte ein, bevor Sie Möbel und Verkehrsflächen abschliessend verteilen. Zusätzliche Höhe eines High-Cube-Formats vergrössert nicht dessen Bodenfläche. Grosse Wandöffnungen und Verbindungen benötigen eine passende Tragwerksplanung. Eine rechnerisch ausreichende Summe von Innenflächen kann trotzdem ungeeignet sein, wenn Raumzuschnitte und Übergänge nicht funktionieren.

Wie viele Module für das rechnerische Flächenziel?

Die frei gewählten Ziele von 40 bis 150 m² bezeichnen Innenbodenfläche vor Ausbau. Die Tabelle bestimmt die kleinste Modulzahl, deren ungerundete Fläche das Ziel erreicht; sie plant keine Zimmer und legt keine zulässige Wohnfläche fest.

Anzahl Container für eine gewünschte Innenbodenfläche vor Ausbau
Rechenziel vor Ausbau40 Fuss Standard20 Fuss Standard
40 m²2 Container56,6 m² vor Ausbau3 Container41,6 m² vor Ausbau
50 m²2 Container56,6 m² vor Ausbau4 Container55,5 m² vor Ausbau
60 m²3 Container84,9 m² vor Ausbau5 Container69,4 m² vor Ausbau
70 m²3 Container84,9 m² vor Ausbau6 Container83,3 m² vor Ausbau
80 m²3 Container84,9 m² vor Ausbau6 Container83,3 m² vor Ausbau
100 m²4 Container113,2 m² vor Ausbau8 Container111,0 m² vor Ausbau
120 m²5 Container141,5 m² vor Ausbau9 Container124,9 m² vor Ausbau
150 m²6 Container169,8 m² vor Ausbau11 Container152,6 m² vor Ausbau

Bei den verwendeten Referenzmodellen bietet ein einzelner 20-Fuss-Container 13,9 m², ein 40-Fuss-Standardcontainer 28,3 m² Innenboden vor Ausbau. Zwei 20-Fuss-Module ergeben 27,8 m². High Cube schafft zusätzliche Höhe, nicht automatisch mehr Bodenfläche: Das 40-Fuss-High-Cube-Modell hat 28,3 m².

Vergleichen Sie ausserdem Zahl und Lage der Modulverbindungen, Transportvorgänge und Auflager. Die fertige Raumhöhe hängt vom Boden- und Deckenaufbau ab. Ein grösseres Rohmass allein bestätigt keine Eignung zum Wohnen.

Zwei bis sechs 40-Fuss-Module auf einer oder zwei Ebenen

40-Fuss-Standardcontainer: Innenboden und vereinfachte Stellfläche
ModuleInnenboden vor AusbauStellfläche, eine EbeneStellfläche, zwei Ebenen
2 × 40 Fuss56,6 m²59,4 m²29,7 m²
3 × 40 Fuss84,9 m²89,2 m²59,4 m²
4 × 40 Fuss113,2 m²118,9 m²59,4 m²
5 × 40 Fuss141,5 m²148,6 m²89,2 m²
6 × 40 Fuss169,8 m²178,3 m²89,2 m²

Die Innenbodenfläche addiert Innenlänge × Innenbreite vor Dämmung, Trennwänden und Ausschnitten. Die Modul-Stellfläche addiert die Aussenrechtecke am Boden, ohne Zwischenräume, Überstände, Treppen oder weitere Bauteile. Diese Werte sind weder fertige Wohnflächen noch ein baurechtlicher Flächennachweis. Eine angenommene Stapelung ersetzt keine Tragwerksplanung.

Die Berechnung verwendet dieselben Referenzmodelle wie die Formatguides. Für ein anderes Fabrikat sind dessen tatsächliche Masse einzusetzen. 20-Fuss-Referenzmodell · 40-Fuss-Referenzmodelle

Reihe, L-Form, U-Form oder zwei Ebenen vergleichen

Eine Reihenanordnung kann einfache Wege ermöglichen, aber lange schmale Räume erzeugen. Eine L- oder U-Form kann Aussenbereiche fassen; prüfen Sie dabei Fenster, Wege und Modulanschlüsse. Bei zwei Ebenen brauchen Treppe und Erschliessung zusätzliche Planung. Vergleichen Sie Varianten mit denselben Raumwünschen. Die Umrissform allein sagt nichts über nutzbare Wohnfläche, Tragfähigkeit oder die Kosten der erforderlichen Verbindungen aus.

Nebeneinander

Vereinfachte Modul-Stellfläche: 118,9 m²

L-förmig

Vereinfachte Modul-Stellfläche: 118,9 m²

U-förmig

Vereinfachte Modul-Stellfläche: 118,9 m²

Auf zwei Ebenen

Vereinfachte Modul-Stellfläche: 59,4 m²

Schematische Draufsichten von vier 40-Fuss-Containern mit annähernd proportionalen Aussenmassen. Innenbodenfläche vor Ausbau: 113,2 m² in allen vier Fällen. Die Stellfläche zählt nur die unteren Module, ohne Überstand oder Terrasse. Der zeichnerische Versatz der gestrichelten oberen Module dient allein der Erkennbarkeit und ist kein geplanter Überstand.

Eingeschossig, in L- oder U-Form

Ohne Überlappung belegen die vier Rohmodule zusammen 118,9 m². Hof und Durchgänge verändern den gesamten Platzbedarf, werden aber nicht zur hier addierten Modul-Stellfläche gezählt. Modulverbindungen und Wandöffnungen sind separat zu planen.

Auf zwei Ebenen

Die angenommene Stapelung ohne Überstand ergibt 59,4 m² Modul-Stellfläche. Bei ungerader Modulzahl liegt im Modell ein Modul mehr unten: Drei Container ergeben ebenfalls 59,4 m². Treppen und Öffnungen sind nicht abgezogen; Tragwerk, Auflager und Rettungswege brauchen eine eigene Planung.

Die Schemata sind keine Bau- oder Tragwerkspläne. Eine Dachterrasse, ein Satteldach, eine Garage, ein Anbau oder Stützen sind zusätzliche Entwurfswünsche, deren Geometrie und Lasten hier nicht berechnet werden. Auch die Illustrationen bestätigen keine baurechtliche oder konstruktive Machbarkeit.

Illustration eines ebenerdigen Containerhauses aus anthrazitgrauen Containern, mit grossen Fensterfronten, einer Holzfassade und einer Terrasse auf einem Grundstück auf dem Land
Ebenerdiges Haus: Die nebeneinander aufgestellten Container bilden einen einzigen Baukörper. KI-generiertes Illustrationsbild: weder eine Realisierung noch ein Plan.
Illustration in der Draufsicht eines L-förmigen Containerhauses, hellgraue Container um eine Holzterrasse herum, in einem mediterranen Garten
L-förmiges Haus: eine geschützte Terrasse in der Ecke. KI-generiertes Illustrationsbild: weder eine Realisierung noch ein Plan.
Illustration in der Draufsicht eines U-förmigen Containerhauses, grüne und weisse Container um einen Holz-Patio herum, mit einem Pool im Vordergrund
U-förmiges Haus: Die Räume öffnen sich zu einem zentralen Patio. KI-generiertes Illustrationsbild: weder eine Realisierung noch ein Plan.
Illustration eines Containerhauses über zwei Ebenen, gestapelte dunkelblaue Container, grosse Fenster, eine metallene Aussentreppe und ein Balkon, auf einem Grundstück in einem Neubaugebiet
Gestaltungsidee auf zwei Ebenen: anrechenbare Flächen, Überstände und Treppen sind am tatsächlichen Entwurf zu prüfen. KI-generiertes Illustrationsbild: weder eine Realisierung noch ein Plan.

Den Grundriss auf dem Grundstück prüfen

Klären Sie Nutzungszone, Parzelle und Verfahren mit der Standortgemeinde. Die Bauvorgaben unterscheiden sich kantonal und örtlich. Für Vorhaben ausserhalb der Bauzonen sind die besonderen Voraussetzungen und die kantonale Entscheidung zu beachten. Ein transportierbares Haus bietet dafür keine allgemeine Abkürzung. Lassen Sie vor der Bestellung festhalten, welche Pläne und Nachweise für die tatsächliche Wohnnutzung verlangt werden.

Technik früh in die Raumaufteilung eintragen

Die Energieanforderungen sind mit dem kantonalen Rahmen abzustimmen. Planen Sie Heizung, Lüftung, Warmwasser und Leitungsführung früh ein und lassen Sie die notwendigen Nachweise zuordnen. Ein einzelner Dämmwert beschreibt noch nicht das Gebäude. Technik benötigt Platz und Wartungszugang; ihre nachträgliche Unterbringung kann den Grundriss verändern. Stimmen Sie daher Modulaufbau, Ausbau und Haustechnik mit den verantwortlichen Fachleuten zusammen ab.

Aus der Skizze einen vergleichbaren Planungsauftrag machen

Bitten Sie um bemasste Grundrisse mit Möblierung, Schnitte, Ansichten und einer eindeutigen Beschreibung der Ausbaustufe. Benennen Sie geplante Öffnungen und die Aufgaben der Tragwerksplanung. Fragen Sie nach Unterlagen zur Herstellung und zum Zusammenbau. Eine CAD-Datei ist nicht allein durch ihr Format ausführungsreif. Halten Sie Planstand, Verantwortliche und offene Prüfungen fest, bevor Fertigung oder grössere Zahlungen freigegeben werden.

Für die Baueingabe reicht die Innenaufteilung allein nicht aus. Als ausdrücklich örtliches Beispiel verlangt Zürich regelmässig auch einen aktuellen Katasterplan mit eingezeichnetem Vorhaben, einen Umgebungsplan mit Höhen und Zufahrten sowie Grundrisse, Fassaden und Schnitte. Lassen Sie die für Ihre Gemeinde verlangten Unterlagen und Unterschriften bestätigen. Die hier gezeigten Diagramme und Rechenflächen ersetzen weder dieses Dossier noch die Tragwerksplanung.

Für jede Variante denselben Leistungsumfang in CHF kalkulieren

Vergleichen Sie zwei Grundrisse mit denselben Ausstattungswünschen. Lassen Sie Planung, Rohmodule, Öffnungen, Ausbau, Fundament, Transport und Anschlüsse getrennt anbieten. Definieren Sie schlüsselfertig schriftlich und kennzeichnen Sie Eigenleistungen. Mehr gewünschte Raumfläche lässt sich nicht zuverlässig mit einem pauschalen Quadratmeterpreis bewerten. Belastbare Offerten müssen sich auf den konkreten Planstand und auf die Arbeiten an Ihrem Grundstück beziehen.

Den nächsten Planungsschritt vorbereiten.

Raumprogramm, Standort und Leistungsumfang gemeinsam klären. Die Ratgeber unterstützen die Vorbereitung Ihres eigenen Projekts.

Baubewilligung vorbereiten

Fragen zu Ihrem Projekt

Sind die Abbildungen fertige Baupläne oder Hausangebote?
Nein. Die Bilder veranschaulichen Gestaltungsrichtungen. Für Ihr Grundstück brauchen Sie einen konkreten Entwurf, Fachplanung und die örtlich erforderlichen Unterlagen. Ausstattung, Kosten und Leistungen sind projektspezifisch zu vereinbaren.
Wie lässt sich ein schlüsselfertiges Containerhaus vergleichen?
Lassen Sie Planung, Rohmodule, Ausbau, Fundament, Lieferung, Montage und Anschlüsse in CHF getrennt beschreiben. Der Begriff schlüsselfertig allein erklärt nicht, welche Arbeiten enthalten sind und welche Sie selbst organisieren müssen.
Wer klärt die Baubewilligung am Standort?
Beginnen Sie bei der Standortgemeinde. Nutzung, Parzelle und kantonales beziehungsweise örtliches Recht bestimmen die weitere Prüfung. Aus der Transportierbarkeit eines Moduls folgt keine allgemeine Bewilligungsfreiheit.

Passende nächste Schritte