Ein Containerhaus-Grundriss beginnt mit den Bewohnern und ihren Abläufen. Die Summe von Rohcontainerflächen ergibt noch kein fertiges Wohnhaus. Dämmung, Trennwände, Technik und Erschließung brauchen Platz, und die Anordnung muss zum Grundstück passen. Der folgende Leitfaden hilft beim Vergleich eigener Entwurfsvarianten; er bietet keine bewilligten Hausmodelle oder ausführungsreifen Baupläne.
Redaktion ContainerBook
Aktualisiert am
9 Abschnitte

Nutzung
Bewohner, Räume und gewünschte Ausbaustufe beschreiben.
Standort
Grundstück und örtliche Anforderungen im Bundesland klären.
Leistungen
Planung, Herstellung und Aufstellung in EUR vergleichen.
Flächenrechner für Ihren Containerhaus-Grundriss
Vergleichen Sie Format, Modulzahl und Ebenen anhand der Referenzmaße. Die Ergebnisse beschreiben die Geometrie vor Ausbau und keine baurechtlich zulässige Wohnfläche.
Berechnete Flächen
4 Container von 40 Fuß Standard, Eingeschossig, Module nebeneinander. Das Bauverfahren ist separat bei der Baubehörde zu prüfen.
- Innenbodenfläche vor Ausbau
- 113,2 m²
- Modul-Stellfläche
- 118,9 m²
- Innenvolumen
- 270,8 m³
Kostenlose und unverbindliche Angebotsanfrage: Format und Menge werden in das Formular übernommen. ContainerBook baut und verkauft keine Häuser.
Vorschriften, die für Ihr Grundstück zu prüfen sind
Diese Flächen dienen dem Vergleich von Konfigurationen. Sie bestimmen weder die Bebaubarkeit des Grundstücks noch die Bewilligung des Projekts. Klären Sie mit Gemeinde oder Magistrat die für den Standort geltenden Landesvorschriften und die Unterlagen für Ihre Wohnnutzung.
Grundstück und Baubewilligung prüfenBewohner, Räume und Alltag erfassen
Notieren Sie Schlafräume, gemeinsames Wohnen, Küche, Arbeiten, Bäder und Stauraum. Unterscheiden Sie tägliche Bedürfnisse von gelegentlichen Gästen und späteren Veränderungen. Zeichnen Sie wichtige Möbel ein. Für einen Entwurf auf einer Ebene gehören Zugänge und Sanitärnutzung früh in die Planung. Die Zahl der Bewohner allein legt weder Raumgrößen noch eine geeignete Modulzahl fest; dafür braucht es einen zusammenhängenden, nutzbaren Entwurf.
100 oder 120 m² als Planungsziel verstehen
Legen Sie zuerst fest, welche Fläche Sie meinen: Rohboden, Summe geplanter Raumflächen oder nach örtlicher Methode ermittelte Wohnfläche. Das folgende Beispiel verteilt frei gewählte Raumwünsche auf rechnerisch 100 m². Es ist weder Mindestflächenregel noch Modulplan; Wandaufbauten und die konkrete Flächenermittlung fehlen. Für ein Ziel von 120 m² können Sie alternative Verteilungen entwerfen, ohne daraus automatisch ein zusätzliches Zimmer abzuleiten.
| Raum oder Bereich | Wunschfläche |
|---|---|
| Wohnen und Küche | 32 m² |
| Zwei Schlafräume mit je 14 m² | 28 m² |
| Arbeitszimmer | 10 m² |
| Bad | 8 m² |
| Technik und Stauraum | 8 m² |
| Flure | 14 m² |
| Rechnerische Summe | 100 m² |
Planungshypothese aus dem Raumprogramm: keine Mindestfläche, kein fertiger Modulgrundriss und keine bestätigte Wohnfläche. Wandaufbauten und die örtliche Flächenermittlung sind zusätzlich zu berücksichtigen.
Rohmaße und Ausbauverluste auseinanderhalten
Fordern Sie die tatsächlichen Maße der vorgesehenen Module an. Zeichnen Sie Wand-, Boden- und Deckenaufbauten sowie Schächte ein, bevor Sie Möbel und Verkehrsflächen abschließend verteilen. Zusätzliche Höhe eines High-Cube-Formats vergrößert nicht dessen Bodenfläche. Große Wandöffnungen und Verbindungen benötigen eine passende Tragwerksplanung. Eine rechnerisch ausreichende Summe von Innenflächen kann trotzdem ungeeignet sein, wenn Raumzuschnitte und Übergänge nicht funktionieren.
Wie viele Module für das rechnerische Flächenziel?
Die frei gewählten Ziele von 40 bis 150 m² bezeichnen Innenbodenfläche vor Ausbau. Die Tabelle bestimmt die kleinste Modulzahl, deren ungerundete Fläche das Ziel erreicht; sie plant keine Zimmer und legt keine zulässige Wohnfläche fest.
| Rechenziel vor Ausbau | 40 Fuß Standard | 20 Fuß Standard |
|---|---|---|
| 40 m² | 2 Container56,6 m² vor Ausbau | 3 Container41,6 m² vor Ausbau |
| 50 m² | 2 Container56,6 m² vor Ausbau | 4 Container55,5 m² vor Ausbau |
| 60 m² | 3 Container84,9 m² vor Ausbau | 5 Container69,4 m² vor Ausbau |
| 70 m² | 3 Container84,9 m² vor Ausbau | 6 Container83,3 m² vor Ausbau |
| 80 m² | 3 Container84,9 m² vor Ausbau | 6 Container83,3 m² vor Ausbau |
| 100 m² | 4 Container113,2 m² vor Ausbau | 8 Container111,0 m² vor Ausbau |
| 120 m² | 5 Container141,5 m² vor Ausbau | 9 Container124,9 m² vor Ausbau |
| 150 m² | 6 Container169,8 m² vor Ausbau | 11 Container152,6 m² vor Ausbau |
Bei den verwendeten Referenzmodellen bietet ein einzelner 20-Fuß-Container 13,9 m², ein 40-Fuß-Standardcontainer 28,3 m² Innenboden vor Ausbau. Zwei 20-Fuß-Module ergeben 27,8 m². High Cube schafft zusätzliche Höhe, nicht automatisch mehr Bodenfläche: Das 40-Fuß-High-Cube-Modell hat 28,3 m².
Vergleichen Sie außerdem Zahl und Lage der Modulverbindungen, Transportvorgänge und Auflager. Die fertige Raumhöhe hängt vom Boden- und Deckenaufbau ab. Ein größeres Rohmaß allein bestätigt keine Eignung zum Wohnen.
Zwei bis sechs 40-Fuß-Module auf einer oder zwei Ebenen
| Module | Innenboden vor Ausbau | Stellfläche, eine Ebene | Stellfläche, zwei Ebenen |
|---|---|---|---|
| 2 × 40 Fuß | 56,6 m² | 59,4 m² | 29,7 m² |
| 3 × 40 Fuß | 84,9 m² | 89,2 m² | 59,4 m² |
| 4 × 40 Fuß | 113,2 m² | 118,9 m² | 59,4 m² |
| 5 × 40 Fuß | 141,5 m² | 148,6 m² | 89,2 m² |
| 6 × 40 Fuß | 169,8 m² | 178,3 m² | 89,2 m² |
Die Innenbodenfläche addiert Innenlänge × Innenbreite vor Dämmung, Trennwänden und Ausschnitten. Die Modul-Stellfläche addiert die Außenrechtecke am Boden, ohne Zwischenräume, Überstände, Treppen oder weitere Bauteile. Diese Werte sind weder fertige Wohnflächen noch ein baurechtlicher Flächennachweis. Eine angenommene Stapelung ersetzt keine Tragwerksplanung.
Die Berechnung verwendet dieselben Referenzmodelle wie die Formatguides. Für ein anderes Fabrikat sind dessen tatsächliche Maße einzusetzen. 20-Fuß-Referenzmodell · 40-Fuß-Referenzmodelle
Reihe, L-Form, U-Form oder zwei Ebenen vergleichen
Eine Reihenanordnung kann einfache Wege ermöglichen, aber lange schmale Räume erzeugen. Eine L- oder U-Form kann Außenbereiche fassen; prüfen Sie dabei Fenster, Wege und Modulanschlüsse. Bei zwei Ebenen brauchen Treppe und Erschließung zusätzliche Planung. Vergleichen Sie Varianten mit denselben Raumwünschen. Die Umrissform allein sagt nichts über nutzbare Wohnfläche, Tragfähigkeit oder die Kosten der erforderlichen Verbindungen aus.
Nebeneinander
Vereinfachte Modul-Stellfläche: 118,9 m²
L-förmig
Vereinfachte Modul-Stellfläche: 118,9 m²
U-förmig
Vereinfachte Modul-Stellfläche: 118,9 m²
Auf zwei Ebenen
Vereinfachte Modul-Stellfläche: 59,4 m²
Eingeschossig, in L- oder U-Form
Ohne Überlappung belegen die vier Rohmodule zusammen 118,9 m². Hof und Durchgänge verändern den gesamten Platzbedarf, werden aber nicht zur hier addierten Modul-Stellfläche gezählt. Modulverbindungen und Wandöffnungen sind separat zu planen.
Auf zwei Ebenen
Die angenommene Stapelung ohne Überstand ergibt 59,4 m² Modul-Stellfläche. Bei ungerader Modulzahl liegt im Modell ein Modul mehr unten: Drei Container ergeben ebenfalls 59,4 m². Treppen und Öffnungen sind nicht abgezogen; Tragwerk, Auflager und Rettungswege brauchen eine eigene Planung.
Die Schemata sind keine Bau- oder Tragwerkspläne. Eine Dachterrasse, ein Satteldach, eine Garage, ein Anbau oder Stützen sind zusätzliche Entwurfswünsche, deren Geometrie und Lasten hier nicht berechnet werden. Auch die Illustrationen bestätigen keine baurechtliche oder konstruktive Machbarkeit.




Den Grundriss auf dem Grundstück prüfen
Klären Sie mit Gemeinde oder Magistrat den Standort und das nach Landesrecht nötige Verfahren. Ein gewünschter Grundriss muss auch mit örtlichen Vorgaben, Lage und Erschließung zusammenpassen. Die Übersicht der neun Landesregelungen dient als Einstieg, nicht als allgemeine Freigabe kleiner Häuser. Lassen Sie vor der Bestellung festhalten, welche Planunterlagen für das konkrete Grundstück und die tatsächliche Wohnnutzung benötigt werden.
Technik früh in die Raumaufteilung eintragen
Die OIB-Richtlinien werden durch Landesrecht mit möglichen Abweichungen und Übergangsregeln übernommen. Lassen Sie die passende Fassung und die Anforderungen Ihres Projekts bestimmen. Planen Sie Heizung, Lüftung, Warmwasser und Leitungsführung im Grundriss mit. Wandaufbau und Wärmeschutz dürfen nicht erst nach Festlegung aller Innenmaße ergänzt werden. Fragen Sie auch nach Wartungszugang und nach den Schnittstellen zwischen Modullieferant und ausführenden Betrieben.
Aus der Skizze einen vergleichbaren Planungsauftrag machen
Bitten Sie um bemaßte Grundrisse mit Möblierung, Schnitte, Ansichten und einer eindeutigen Beschreibung der Ausbaustufe. Benennen Sie geplante Öffnungen und die Aufgaben der Tragwerksplanung. Fragen Sie nach Unterlagen zur Herstellung und zum Zusammenbau. Eine CAD-Datei ist nicht allein durch ihr Format ausführungsreif. Halten Sie Planstand, Verantwortliche und offene Prüfungen fest, bevor Fertigung oder größere Zahlungen freigegeben werden.
Für jede Variante denselben Leistungsumfang in EUR kalkulieren
Vergleichen Sie zwei Grundrisse mit denselben Ausstattungswünschen. Lassen Sie Planung, Rohmodule, Öffnungen, Ausbau, Fundament, Transport und Anschlüsse getrennt anbieten. Definieren Sie schlüsselfertig schriftlich und kennzeichnen Sie Eigenleistungen. Mehr gewünschte Raumfläche lässt sich nicht zuverlässig mit einem pauschalen Quadratmeterpreis bewerten. Belastbare Angebote müssen sich auf den konkreten Planstand und auf die Arbeiten an Ihrem Grundstück beziehen.
Den nächsten Planungsschritt vorbereiten.
Raumprogramm, Standort und Leistungsumfang gemeinsam klären. Die Ratgeber unterstützen die Vorbereitung Ihres eigenen Projekts.
Baubewilligung vorbereiten